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Kulturelle Geschichtsarbeit vor Ort
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Wissenschaftliche Tagungen

Wesentliche Aktivitäten des seit 1990 zunächst als Arbeitskreis existierenden und im November 1993 offiziell unter dem Namen "Historikerinnen und Historiker vor Ort" gegründeten Vereins sind die jährlich stattfindenden Tagungen.

Ziel der Tagungen ist es einerseits, auf aktuelle Themen der Zeitgeschichte zu reagieren sowie themenbezogen Probleme der historischen Arbeit zu diskutieren, daräber hinaus werden sie als Forum angeboten, in welchem die Mitglieder Projekte vorstellen können.

Informelle Treffen (Stammtische)

Neben den Jahrestagungen treffen wir uns in etwa vierteljährlichem Rhythmus zu einem so genannte "Stammtisch", um so den Kontakt zwischen den Mitgliedern zu stärken.

Diese Zusammenkünfte in lockerer Runde sind nicht auf einen festen Ort festgelegt. Grundsätzlich wird der Treffpunkt jedoch so gewählt, dass er zentral liegt und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.
HvO-Stammtischtreffen
Seit einiger Zeit bereits finden die Stammtische zentral in Essen am Kennedyplatz statt (Leo's Casa, Stratmannhaus). Auf diese Treffen wird frühzeitig über die vereinsinterne Mailingliste hingewiesen. Bei Interesse wenden Sie sich an uns, wir nehmen Sie gerne in unsere Liste auf.



















































Die jüngste Tagung:

"Arisierung". Die wirtschaftliche Existenzvernichtung der Juden in der NS-Zeit

Freitag, 20. Juni 2008, 10 bis 17 Uhr

Anlässlich der 70. Wiederkehr der so genannten Reichskristallnacht widmeten sich rund 50 Mitglieder und Gäste dem Thema "Arisierung", um erneut die Gesellschaft der NS-Zeit als "Profiteur" in den Blick zu nehmen.

Ort der Tagung war das EL-DE-Haus, das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln am Appellhofplatz.
www.nsdok.de.

Programm:

Dr. Frank Bajohr
Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
Die wirtschaftliche Existenzvernichtung der Juden in der NS-Zeit
Forschungsbilanz und offene Fragen

Professor Dr. Stefan Goch
Institut für Stadtgeschichte, Gelsenkirchen
Wie funktionierten eigentlich die von den Nationalsozialisten Arisierung genannten Wirtschaftsverbrechen an den Juden

Christiane Hoss M.A.
Freie Mitarbeiterin des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln
Rückerstattungs-Akten deportierter und emigrierter Kölnerinnen und Kölner

Dr. Marlene Klatt
Freiberufliche Historikerin
Arisierung jüdischer Firmen und Immobilien in Westfalen
Das Beispiel der Städte Hagen, Arnsberg und Niedermarsberg

anschließend Podiumsdiskussion und Führung durch das EL-DE-Haus

Tagungsprogramm zum Download:

PDFDownload Tagungsbericht

Bericht über den Tagungsverlauf

PDFDownload Tagungsprogramm

Informationen zu Tagung und Programm

PDFDownload Kölner Stadt-Anzeiger

PDFDownload Kölnische Rundschau

Presseberichte zur Tagung

Die nächsten Veranstaltungen:

Am Freitag, dem 24. September 2010, treffen wir uns um 14.45 Uhr zu einer fachkundigen Führung durch den Erinnerungsort Konsumgenossenschaft Vorwärts Münzstraße. Die ehemalige Zentrale der Genossenschaft "Vorwärts" in Wuppertal diente während des Nationalsozialismus als SA-Kaserne.


Die Führung beginnt um 15 Uhr und steht allen Mitgliedern und Freunden des Vereins offen.


Münzstraße 47-53
42281 Wuppertal
www.vorwaerts-muenzstrasse.de

Gäste sind wie stets jederzeit herzlich willkommen.