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Kulturelle Geschichtsarbeit vor Ort
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Der Verein stellt sich vor

In Zeiten wachsender Unsicherheiten verspüren die Menschen ein steigendes Bedürfnis nach historischer Orientierung. Dieses zu befriedigen vermögen weder das Stadtarchiv alter Prägung noch die traditionellen Geschichtsvereine zu leisten.

Es mangelt an einer Schnittstelle zwischen der Sicherung der Archivalien und - jenseits der eingefahrenen Wege, historische Erkenntnisse zwischen zwei Buchdeckeln zu produzieren - ihrer Vermittlung in der Öffentlichkeit, um "so vielen Menschen und an so vielen Stellen wie möglich (...) unser Eingespanntsein zwischen gestern und morgen aufzuzeigen" (Jürgen Reulecke).

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte bildet somit einen zentralen Bestandteil der Kulturarbeit in den Städten und Gemeinden.

Moderation für Geschichte übernehmen

Diese Lücke auszufüllen, die "Moderation für Geschichte" zu übernehmen, stellt seit den 1980er Jahren ein Grundanliegen zahlreicher Historikerinnen und Historiker dar.

Anlässlich des V. Deutzer Gesprächs des Landschaftsverbandes Rheinland, einer Fortbildungsveranstaltung des Referats für Heimatpflege, fanden sich einige von ihnen am 26. Januar 1990 zusammen.

Die dort offen zu Tage getretene Kontroverse zwischen der Tätigkeit des klassischen Archivars und den Ansprüchen an eine moderne Stadtgeschichtsarbeit gab die Initialzündung, die Historikerinnen und Historiker vor Ort zu gemeinsamer Arbeit anzuregen.

Historische Orientierungsarbeit leisten und diskutieren

Seitdem trafen rund 20 von ihnen zweimal jährlich zusammen, um über aktuelle Probleme der von ihnen geleisteten historischen Orientierungsarbeit zu diskutieren. Am 3. November 1993 schließlich gründeten sie sich im münsterländischen Greven offiziell als Verein.

Inzwischen hat sich die Zahl der Mitglieder etwa verdreifacht. Sie kommen vor allem aus dem Ruhrgebiet, dem rheinisch-bergischen Raum und dem Münsterland. Aber auch über die Landesgrenzen Nordrhein-Westfalens und selbst im benachbarten Ausland hinaus hat der Verein Mitglieder. Diese treffen sich auch heute noch jährlich zu ganztägigen Konferenzen, auf denen themenbezogen Probleme der historischen Arbeit vor Ort diskutiert werden.


Das Wichtigste als PDF:

Infos über den Verein
Ein Faltblatt über uns

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Satzung des Vereins
Stand: 26. Mai 1999

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